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Winter-Wellness in der Badewanne wirkt heilend |
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Eintauchen und genießen: Ein duftendes Bad bedeutet mehr als Körperreinigung, es ist die reine Wohltat. Es kann entspannen oder anregen, es lässt die Seele baumeln und lässt sich sogar als Therapie nutzen. Wie das funktioniert, erklärt die Neue Apotheken Illustrierten vom 15. Dezember 2011.
Badezusätze gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Ihre Paradedisziplin ist die Therapie von grippalen Infekten. Meist enthalten sie Pflanzeninhaltsstoffe, deren ätherische Öle sich auch solo in das warme Badewasser geben lassen. Erkältungsgeplagte können wieder aufatmen. Wissenschaftlich fundierte Daten liegen beispielsweise für Eukalyptusöl, Pfefferminzöl, Kiefernnadelöl, Myrtol und Thymianöl vor. Sie wirken schleimlösend, erleichtern das Abhusten und verbessern den körpereigenen Reinigungsmechanismus des Atemtraktes. Zusätzlich besitzen sie leicht antimikrobielle Effekte. Schon nach 10 Minuten Baden gelangen die Wirkstoffe ins Blut.
Um den Badewannen-Effekt maximal auszunutzen, gilt es, einige Regeln einzuhalten. So sollte man erst die Wanne volllaufen lassen und dann erst den Badezusatz oder das ätherische Öl zugeben. Wird ätherisches Öl verwendet, dann bitte nicht pur zutropfen, sondern erst 5 Tropfen davon in 75 ml Sahne oder 1 Esslöffel Vollmilch verrühren und dann ins Wasser geben. Diese Mischung sorgt dafür, dass das eigentlich nicht wasserlösliche ätherische Öl nicht obenauf schwimmt. Das Badewasser sollte eine Temperatur zwischen 35 und 38 Grad Celsius betragen. Die optimale Badezeit beträgt maximal 15 Minuten.
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