Warum man zum Schuhkauf warme Füße braucht PDF Drucken E-Mail
»Wer Schuhe mit kalten Füßen kauft, sollte daran denken, dass sich Füße ausdehnen, wenn sie wärmer werden.« Das könne später zu Druckstellen oder gar Blasen führen, warnt Schuhmachermeister Helmut Farnschläger, Präsident des Zentralverbands des Schuhmacher-Handwerks in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Mai 2011. Die beste Versicherung gegen Druckstellen, Hühneraugen und Blasen sei der Kauf von fußgerechtem Schuhwerk in bester Qualität, bei dem Passform, Material und Verarbeitung stimmen. Der Kauf von Billigschuhen kommt die Füße in der Regel teuer zu stehen. Wird der Druck auf eine Hautstelle zu stark, bildet diese zu ihrem Schutz ein »Hühnerauge«, eine verdickte Hornschicht, erläutert Professor Dr. Michael Sticherling, Leitender Oberarzt und Stellvertretender Direktor der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen. »Man findet sie besonders an Knochenvorsprüngen der Füße oder bei zu engem Schuhwerk.« Hühneraugen können sehr schmerzhaft sein, da sie wie ein Dorn auf tiefere Hautschichten drücken können. Um sie zu entfernen, empfehlen sich zum Beispiel Salicylsäure enthaltende Lösungen oder Pflaster, die die Hornhaut nach und nach ablösen.