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Senioren: Nicht das Alter, sondern das Training zählt |
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»Dafür bin ich schon zu alt.« Dieser häufig gehörte Satz gilt in Sachen Sport und Bewegung nicht. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Studie, in deren Verlauf unter anderem Marathonzeiten und Trainingsgewohnheiten von Läufern verschiedener Altersklassen untersucht wurden. Überraschendes Ergebnis: Bei den ausdauertrainierten Frauen und Männern traten vor dem 55. Lebensjahr keine Leistungsminderungen ein.
Eine weitere Überraschung der Studie: Rund ein Drittel der 50-60-Jährigen und rund ein Viertel der 60-70-Jährigen haben erst in den letzten fünf Jahren mit einem regelmäßigen Training begonnen. Natürlich startet man nicht unvorbereitet in ein Marathontraining. Mehr noch: Es muss nicht einmal ein Marathon sein. Dieser diente den Wissenschaftlern nur als Untersuchungsmodell. Wer in einen sportlichen Lebensabend starten möchte, wählt am besten eine Sportart, die ihm Spaß macht, rät Professor Dr. Dr. Dieter Leyk, Autor der Studie. Die Freude an der Bewegung sollte im Vordergrund stehen, und man sollte sich am Anfang nicht zu viel vornehmen.
Ein weiteres wichtiges Fazit der Studie: Wenn im mittleren Lebensalter Leistungsverluste auftreten, ist dies nicht in erster Linie eine Frage der biologischen Alterung, sondern eines inaktiven Lebensstils. Ihn zu ändern, kann auch im Alter gelingen.
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