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Psychologie: Wann sie der Medizin hilft |
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Psychosoziale Faktoren, zum Beispiel Stress zu Hause oder im Beruf, stehen auf Platz drei einer Liste von neun Faktoren, die das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. August 2009 unter Berufung auf die Interheart-Studie. Nur Fettstoffwechselstörungen und Rauchen haben danach einen noch negativeren Einfluss auf die Herzgesundheit.
Enge in der Brust, ein Herz, das aus dem Takt gerät, hartnäckige Magen-Darm-Probleme oder Schmerzen, für die Ärzte partout keine körperliche Ursache finden können, lassen manchen Patienten auf eine Ärzte-Odyssee gehen. "Doktor-Hopping" nennt man das im englischen Sprachraum. Fachärzte werten es bereits als einen Hinweis auf eine möglicherweise vorliegende psychosomatische Triebfeder der Beschwerden. Hier können Psychologen helfen, an die Wurzel der Erkrankung zu gelangen. Vorbeugen und die Heilung unterstützen können darüber hinaus wissenschaftlich anerkannte Entspannungsmethoden, zum Beispiel die progressive Muskelentspannung nach Jacobson, autogenes Training oder Yoga. Sie sollte man in Absprache mit dem Arzt oder Therapeuten auswählen und unter fachkundiger Anleitung erlernen.
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