Neues aus der Demenz-Forschung PDF Drucken E-Mail
Ein Durchbruch in der Therapie der Alzheimer-Demenz ist bis heute nicht wirklich gelungen. An welchen Konzepten Forscher derzeit arbeiten, um die Krankheit möglichst frühzeitig in den Griff zu bekommen, erfahren Leser der Neuen Apotheken Illustrierten in einer großen Sonderstrecke der aktuellen Ausgabe vom 1. September 2011. Dass die therapeutischen Möglichkeiten bisher so begrenzt sind, liegt vor allem daran, dass eine Alzheimer-Demenz derzeit generell zu spät diagnostiziert wird. Erkannt wird sie oft erst in einem Stadium, in dem Nervenzellen im Gehirn bereits empfindliche Einbußen erlitten haben oder gänzlich tot sind. Die Forschung arbeitet deshalb an Methoden, Vorboten der Alzheimer-Krankheit früher zu dia­gnostizieren. Dabei könnte der sogenannte PET-Scan hilfreich sein, erklärt Professor Dr. Christine von Arnim, Leiterin der Gedächt­nissprechstunde an der Neurologischen Klinik der Universität Ulm.
»Man testet dabei Sonden, die für Alzheimer typische Amyloid-Ablagerungen im Gehirn markieren.« Und zwar bevor sich Krankheitssymptome offenbaren. Manko: Nicht jeder Mensch mit den typischen gefundenen Ablagerungen bekommt auch Alzheimer.
»Gesunde Menschen, bei denen man mit PET-Scans die Ab­lagerungen findet, werden deswegen derzeit im Rahmen von Studien in in jährlichen Abständen untersucht, ob sich eine Demenz entwickelt. »Die Hoffnung ist, dass man mit den PET-Scan Patienten erkennt, die tatsächlich die Frühform einer Alzheimer-Demenz haben, aber noch keine Symptome«.
 

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