Naturarzneien für Ihre Gesundheit PDF Drucken E-Mail
Pflanzenarzneien sind viel mehr als getrocknete Blätter und heißes Wasser. Mit Pflanzen zu heilen setzt vor allem profunde Kenntnisse über die Wirkung der verschiedenen Pflanzenteile voraus. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. September 2010. Denn nicht alle Inhaltsstoffe wirken gesundheitsfördernd.
So bei Efeu: Alle Pflanzenteile der Kletterpflanze sind giftig. Bereits der Verzehr weniger Beeren reicht aus, um Erbrechen, Bauchkrämpfe und Schläfrigkeit zu verursachen. In der richtigen Dosierung werden dieselben Giftstoffe jedoch zu Arzneistoffen, die Verschleimungen und Krämpfe in den Atemwegen lösen. Mit einem Teeaufguss aus Efeublättern gelingt dies nicht. Zu viele Giftstoffe würden in das Getränk gelangen. Spezielle Auszugsverfahren sorgen dafür, dass nur die erwünschten Substanzen in das Endprodukt gelangen.

Auch Bodenbeschaffenheit und Klimabedingungen nehmen Einfluss darauf, wie hoch die Wirkstoffmenge in einer Arzneipflanze ist. Spezielle Extraktionsverfahren und zahlreiche Prüfschritte sorgen dafür, dass Patienten sich bei der Verwendung pflanzlicher Arzneimittel auf einen konstanten Wirkstoffgehalt verlassen können.
 

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