Mittelohrentzündung: nicht immer Antibiotika PDF Drucken E-Mail
Haben Ärzte bis vor einigen Jahren Mittelohrentzündungen grundsätzlich mit Antibiotika behandelt, gehen sie heute zurückhaltender damit um. Heute weiß man, dass längst nicht alle betroffenen Kinder eine durch Bakterien hervorgerufene Infektion haben. Und gegen virale Infektionen wirken Antibiotika nicht.
In den meisten Fällen reichen Schmerzmittel, Nasentropfen und ein wenig Geduld. Die Schmerzmittel lindern den schmerzhaften Druck im Ohr und lassen das Fieber sinken. Paracetamol und Ibuprofen eignen sich für Kinder. Nasentropfen und -sprays lassen die Schleimhaut in der Nase und dem Verbindungsgang zum Ohr abschwellen. So verbessern sie die Belüftung im Mittelohr und bringen baldige Erleichterung. Auch wenn man die Arzneimittel ohne Rezept in der Apotheke kaufen kann, raten Experten bei Verdacht auf eine Mittelohrentzündung mit dem Kind umgehend einen Kinderarzt aufzusuchen. Nach drei bis vier Wochen sollte dieser den Verlauf der Erkrankung kontrollieren.
 

Link Tipps

pflanzedesmonats.jpg



Gesundheitswetter

Pollenflug, Ozon,
Biowetter und Tipps

Online Spiele

banner_acc_small.jpg
banner_lorano_small.jpg