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Dass Magnesium gegen Wadenkrämpfe hilft, weiß man lange. Weniger bekannt ist, dass es erfolgreich gegen zahlreiche weitere Erkrankungen zum Einsatz kommt. Die Liste reicht von Asthma über Diabetes bis hin zu Migräne. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2011 unter Berufung auf Studien.
So profitieren Menschen mit leichtem bis mittelschwerem Asthma von einer längerfristigen Einnahme von Magnesium. In die 2010 veröffentlichte Studie waren Patienten eingeschlossen, deren Asthma mit einem Kortisonspray und einem Bronchien erweiternden Spray behandelt wurde. Die zusätzliche Magnesiumgabe verbesserte die Lungenfunktion.
Typ-2-Diabetiker profitieren gleich auf mehrere Weise vom entspannenden Mineral. So zeigen Studien, dass ein Magnesium-Mangel die Körpzellen unempfindlicher gegenüber Insulin macht. Die sogenannte
Insulinresistenz nimmt zu, die Blutzuckereinstellung verschlechtert
sich. Magnesium vermag darüber hinaus, Folgeschäden zu vermindern. Ein
ausreichend hoher Magnesiumspiegel hilft, den Blutdruck zu
normalisieren, lindert Herzrhythmusstörungen und schützt die
empfindliche Netzhaut vor Diabetesfolgen.
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