Immunsystem: Fit für Herbst und Winter PDF Drucken E-Mail
"Im Oktober noch mal Sonne tanken, um der körperlichen Abwehr einen Schub für die kalte Jahreszeit zu geben." Dazu rät Dr. Rainer Hennecke, Facharzt für Innere Medizin und Allgemeinmedizin am Hausärztezentrum Winsen in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Oktober 2010. Auch Saunagänge, Wassertreten und ein regelmäßiger Lebensrhythmus bringen das Immunsystem in Schwung. Stress schadet ihm hingegen. "Bei Stress schüttet der Körper Kortisol aus, das auf die Dauer die Schlagkraft des Systems schwächt", erläutert der Mediziner.
Zwei grippale Infekte pro Jahr sind völlig normal und halten das Immunsystem "bei Laune". Auch wer öfter von ihnen heimgesucht wird, muss nicht zwangsläufig eine Schwäche des Immunsystems fürchten. "Tatsächlich tritt eine solche Immunschwäche nur ganz selten auf", so Hennecke. "Bei häufigeren Infekten muss man jedoch abklären, welches Problem vorliegt. Vielfach steckt ein unerkannter Diabetes oder eine andere chronische Erkrankung dahinter."

Falls es einen doch erwischt hat, müssen Erwachsene pro Grad Fieber 0,7 bis 1,0 Liter mehr trinken als sonst, Kinder zwischen 0,2 und 0,8 Liter, rät Hennecke. "Wenn das nicht möglich ist, weil das fiebernde Kind viel schläft oder ein alter Mensch diese Flüssigkeitsmenge nicht schafft, muss man den Mehrbedarf einschränken", so der Mediziner. "Das geht nur, indem man das Fieber senkt."
 

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