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Herz-Lungen-Wiederbelebung für Laien vereinfacht |
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Den reglosen Patienten ansprechen und rütteln und – wenn keine Reaktion kommt – umgehend mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen. Das empfiehlt Dr. Ralf Schwab, Kardiologe und Notfallmediziner an der Internistischen Fachklinik Dr. Steger in Nürnberg in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierte vom 15. März 2011. »Früher riet man Laien noch, den Patienten eingehend zu untersuchen und durch Fühlen des Pulses und Hören auf die Atmung einen Herz-Kreislauf-Stillstand festzustellen«, so Schwab.
Laien können sich dabei auf die Herzdruckmassage konzentrieren und von einer Mund-zu-Mund-Beatmung absehen. »Auch wenn die Atmung aussetzt und das Herz stillsteht, ist noch ausreichend Sauerstoff im Blut, um die Versorgung des Gehirns zu sichern«, begründet Schwab das geänderte Vorgehen. »Deswegen reicht die Herzdruckmassage aus, um die lebenswichtigen Organe zu versorgen.« Dazu sollte man den Patienten auf den Rücken legen und Brust und Bauch von Kleidung freimachen. Dann geht man mit beiden Händen zwischen die Brustwarzen auf die Mitte des Brustbeines. Arme strecken, Hände übereinanderlegen und aus dem Oberkörper mit einer Wippbewegung Druck auf das Brustbein ausüben: rund einhundertmal pro Minute das Brustbein drei bis fünf Zentimeter in die Tiefe drücken. »Und natürlich nicht vergessen, den Notarzt zu alarmieren«, mahnt der Notfallmediziner.
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