Gesundheit aus der Stille PDF Drucken E-Mail
Ruhe, Einfachheit und Regelmäßigkeit im Alltag wie in einem Kloster können heilend wirken. Die Besinnung auf sich selbst schafft Ordnung und Klarheit im Kopf und macht Platz für neue Kraft. Wer regelmäßig meditiert, wird älter und bleibt gesünder, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2011. Das beruht vermutlich auf der Synchronisation von Hirnwellen, die normalerweise nicht im gleichen Takt schwingen. Studien zeigen, dass das nicht nur bei lang und intensiv übenden Mönchen der Fall ist. So hatten Mitarbeiter einer Biotechnologie-Firma nach einem zwei­monatigen Achtsam­keitstraining ein stärkeres Immunsystem und eine positivere Lebenseinstellung. Alle Studien zur Auswirkung der Meditation auf das Gehirn zeigen, dass Volumen und Dichte der grauen Substanz im Gehirn wachsen. Außerdem wird über die Regulation der Atmung bei der Meditation das Regelsystem von Herz und Kreislauf harmonisiert.

Die Erfahrung zeigt: Viele, die Ruhe und Besinnung im Kloster und bei Meditationen suchen, sind über 50 Jahre alt. Das ist auch gut so, denn gerade in dieser Altersklasse wird man verstärkt von psychosomatischen Erkrankungen heimgesucht. Untersuchungen zufolge interessiert sich jeder zehnte Manager für Meditation.
 

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