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Fließende Bewegungen gegen schmerzende Gelenke |
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Körperliche Betätigung kann helfen, den Verlauf rheumatischer Erkrankungen zu verlangsamen und Schmerzen zu lindern. Darauf weist Professor Dr. Hans Georg Nehen, Rheumatologe am Elisabeth-Krankenhaus in Essen, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Februar 2011 hin.
Als besonders positiv bewertet Nehen alle körperlichen Aktivitäten mit gleichmäßig fließenden Bewegungsabläufen wie Radfahren, Tanzen oder Schwimmen. Neben einer Ausdauersportart profitieren Rheumatiker auch von Gymnastik. Krankengymnasten können ihnen geeignete Übungen zeigen. »Die Übungen dienen neben der Vorbeugung von Gelenkversteifungen auch der Vermeidung von Fehlstellungen und ungünstigen Bewegungsmustern«, erläutert der Experte. »Wassergymnastik tut Rheumatikern in der Regel besonders gut.« Im Wasser können sie oft Bewegungsübungen machen, die ihnen sonst unmöglich wären oder Schmerzen bereiten würden.
Beim Training sind kleinere Übungseinheiten mit ausreichend Ruhepausen ideal. So stellen Rheumatiker sicher, dass sie sich nicht überfordern. Nehen empfiehlt, regelmäßig – mindestens zwei- bis dreimal pro Woche – Sport zu treiben. Nur in akuten Krankheitsphasen, etwa bei einem grippalen Infekt, rät er von körperlicher Aktivität ab.
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