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Erkältung homöopathisch behandeln |
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Symptome eines banalen grippalen Infekts wie Hals‑, Gliederschmerzen und Schnupfen lohnen einen homöopathischen Behandlungsversuch. Welche Mittel sich dafür eignen, erklärt Apothekerin Karin Graf, Vorstandsmitglied der ABDA ‑ Bundesvereinigung der Deutschen Apothekerverbände ‑ in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Februar 2012.
»Bei unspezifischen Krankheitsbildern wie Erkältungen sind Homöopathika für mich die erste Wahl, da sie gegen viele Symptome gleichzeitig wirken«, erklärt Graf. Die Auswahl eines homöopathischen Arzneimittels richtet sich nach der individuellen Ausprägung des grippalen Infekts. So rät Graf zu Präparaten mit Aconitum, wenn die Erkältungssymptome von trockener, heißer Haut begleitet werden und wenn der Patient friert und Fieber schnell ansteigt. Aconitum kommt auch dann zum Einsatz, wenn betroffene Kinder sehr unruhig und ängstlich sind. Dagegen sollte man zu Belladonna greifen, wenn die Haut heiß und feucht ist oder wenn das Kind Fieber-Fantasien entwickelt. Machen Gliederschmerzen zu schaffen, empfiehlt die Apothekerin Eupatorium.
Vor der Anwendung von Homöopathika ist der Apotheker um Rat zu fragen. Er kann beurteilen, ob vielleicht doch ein Arztbesuch notwendig ist. Graf: »Mehr als 3000 Apotheker haben sich in Deutschland durch spezielle Fort- und Weiterbildungen in Homöopathie qualifiziert und sind deshalb ausgewiesen Fachleute in Sachen homöopathische Behandlungsweise.«
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