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Depressionen durch gehärtete Fette |
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Bereits geringe Mengen trans-Fettsäuren erhöhen das Risiko, an einer Depression zu erkranken. Das ergab eine spanische Untersuchung, wie die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Juni 2011 berichtet. Wer besonders viele trans-Fettsäuren isst, hat im Vergleich zu den Geringkonsumenten ein um fast 50 Prozent erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken.
Trans-Fettsäuren entstehen bei der industriellen Härtung und beim starken Erhitzen von Fetten. In welchen Mengen sie im jeweiligen Produkt enthalten sind, lässt sich für Verbraucher nicht feststellen, da es für diese Fettsäuren keine Kennzeichnungspflicht gibt. In manchen Bereichen hat die Industrie Verfahren entwickelt, um diese Menge zu vermindern. So sind zum Beispiel trans-Fettsäuren in der Margarine kein Thema mehr.
Zuverlässig vermindern lässt sich ihre Zufuhr, indem man auf frische, unverarbeitete Zutaten sowie auf hochwertige Öle mit einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren setzt. So erwies sich Olivenöl nicht nur in Sachen Gefäßerkrankungen, sondern auch im Hinblick auf depressive Erkrankungen als risikomindernd.
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