Bewegung baut Flugangst ab PDF Drucken E-Mail
Wer unter Flugangst leide, der schütte schon vor dem Flug reichlich Adrenalin aus. Und das lasse sich mit Hilfe körperlicher Aktivität gut abbauen, erklärt Sascha Thomas, Psychologe und Flugangst-Experte aus München in der Neuen Apotheken Illustrierten. Statt die Wartezeit im Terminal sitzend zu verbringen, also besser zügig die weiten Gänge des Flughafengebäudes entlang gehen. "Auf Koffein und Alkohol sollte man besser verzichten, denn sie putschen nur auf. Weiterhin empfehle ich, das Bordpersonal darüber zu informieren, dass man unter Flugangst leidet", sagt der Psychologe. Die Stewardessen und Stewards können dann besonders auf den ängstlichen Passagier eingehen, ihm zum Beispiel einen Platz am Gang organisieren und ihm Geräusche des Flugzeugs erklären.

In schweren Fällen helfen Seminare gegen Flugangst, die in vielen deutschen Städten stattfinden. Piloten informieren dann über die Fliegerei. Psychologen vermitteln Entspannungs- und Atemtechniken. Das Highlight: die Konfrontation mit der Angst auf einem gemeinsamen Flug.
 

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