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Zecken (von März bis Dezember) |
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Ab März nimmt die Aktivität der Zecken kontinuierlich zu bis sie im Juli den Höhepunkt erreicht. Von da an geht sie stetig wieder abwärts bis sie im Dezember zum erliegen kommt. Während dieser Zeit geht von den Zecken Gefahr aus, da sie eine Vielzahl von Krankheiten übertragen. Die weit verbreitesten und daher auch die bekanntesten sind FSME und Borreliose . Das Absuchen des Körpers und der Kleidung nach einem Spaziergang durch Flora und Fauna schützt allenfalls vor der Übertragung der Borrelien, den Krankheitserregern der Borreliose, denn hat die Zecke erst einmal zugebissen, so sind, falls vorhanden, auch sofort die FSME-Viren übertragen worden.
Dieser Zeitunterschied hängt damit zusammen, dass die FSME-Viren in dem Speichel und die Borrelien im Darm der Zecken vorkommen. Im Allgemeinen sagt man, daß das Entfernen der Zecken mit einer speziellen Zeckenzange innerhalb von 24 Stunden sowie die Desinfektion mit einem farblosen Desinfektionsmittel vor der Borreliose schütze. Das farbstofflose Antiseptikum ist deshalb wichtig, weil sich im Falle einer Borreliose in bis zu 60% der Fälle ein roter Ring um die Bißstelle bildet. Ein farbintensives Mittel, wie z.B. Jod, würde dem Arzt die Diagnose erschweren.
Doch welche Bedrohung geht nun tatsächlich von den Zecken aus? Während FSME lokal begrenzt (siehe Karte) vorkommt ist Borreliose allgegenwärtig. Untersuchungen ergaben daß jede dritte Zecke Borrelienträger ist. Bedenkt man die Folgen einer Borreliose, so stellt die Zecke eine ernst zu nehmende Bedrohung dar. Obacht tut Not! |
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