Ozon - Gefahr Sommer PDF Drucken E-Mail
In den sommerlichen Schönwetterperioden wird vermehrt in den Medien von Ozon gesprochen. Doch was ist eigentlich Ozon; wie entsteht es und welche Auswirkungen hat es auf unseren Körper? Ozon ist ein sommerliches Phänomen, das auch in Deutschland eine Konzentration erreicht die für die Gesundheit von Mensch und Vegetation. gefährlich ist. Ozon ist chemisch gesehen ein Molekül aus drei Sauerstoffatomen. Es entsteht aus Stickstoffoxiden und flüchtigen organischen Verbindungen bei intensiver Sonneneinstrahlung. Die Stickstoffoxide und die org. Verbindungen entstehen zu 60 % im Straßenverkehr. (Quelle: Gesundheitsheft: Ozon und Smog.)

Welche Werte sind eigentlich gefährlich für unseren Körper und welche Auswirkungen haben sie?
Der gesetzliche Ozonalarmgrenzwert liegt bei 240 Ozon /m3 Luft als Mittelwert einer Stunde (Mikrogramm: 1000mg =l mg). Unterhalb von 110mg Ozon /m3 Luft besteht keine Gefahr für den Menschen (8-Stunden-Mittelwert). Ab einem Wert von 180 mg Ozon / m3 Luft (8-Stunden-Mittelwert) treten bei etwa 10-15% der Bevölkerung, besonders bei Kindern und empfindlichen Personen, Schleimhautreizungen, Brennen der Augen, Kopfschmerzen, Beklemmungsgefühle, Kurzatmigkeit und trockener Husten auf.

Bei Werten über 360 mg Ozon /m3 Luft (1-Stunde-Mittelwert) ist Vorsicht für jeden Menschen geboten - erhöhte Gesundheitsgefahr. Auswirkungen und Maßnahmen bei erhöhten Ozonwerten: Ozon ist nur gering in Wasser löslich und wird daher beim Atmen in den oberen Atemwegen kaum zurückgehalten. Vielmehr dringt es in tiefere ungeschützte Gewebe ein. Da man bei körperlicher Belastung schneller und tiefer als in Ruhe atmet, ist körperliche Schonung bei Ozonalarm sehr wichtig. Dauerhaft erhöhte Ozonaufnahme kann zu Lungenschäden führen.

Fazit: Generell wichtig ist die Vermeidung von erhöhten Ozonwerten. Dies wiederum ist aber nur möglich, wenn wir die Stickstoffoxide und die flüchtigen org. Verbindungen reduzieren durch schadstoffarme Verkehrsmittel und Energieeinsparungen im Haushalt.