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Diabetes ist heute eine Volkskrankheit, also eine Krankheit die überdurchschnittlich oft auftritt. In Deutschland sind über 5% der Bevölkerung, d.h. mehr als 5-6 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen und es wird davon ausgegangen, dass sich diese Zahl in den nächsten 10 Jahren noch verdoppelt. Die Mehrheit (über 90%) sind Altersdiabetiker (Typ 2), auf die wir im Folgenden besonders eingehen. Die Wahrscheinlichkeit selbst BetroffeneR zu sein steigt also. Sie können jedoch rechtzeitig etwas unternehmen, wenn Ihnen die Warnzeichen eines beginnenden Diabetes bzw. die Risikofaktoren bekannt sind.
Risikofaktoren Typ 2: 70% genetische Veranlagung Übergewicht, Fehlernährung Bewegungsmangel Fortschreitendes Alter Wie können häufige Fehler vermieden werden? Hauptursache für das immer häufigere Auftreten des Diabetes ist unsere Ernährung. Diese wurde in den "fetten Jahre" nach dem Krieg immer üppiger und unausgewogener. Wir essen zuviel Fett, zu viele Kohlehydrate (Haushaltszucker), zuviel Eiweiß, oder einfacher gesagt zu viele Kalorien. Gleichzeitig bewegen wir uns immer weniger. Dieses Problem wird leicht sichtbar, wenn wir uns um- oder anschauen. Es gibt einen hohen Prozentsatz Übergewichtiger in unserer Gesellschaft. Und genau dieses Übergewicht (Adipositas) begünstigt in hohem Maße die Entstehung des Diabetes (Typ 2). Die Erkrankung beginnt schleichend über 4-6 Jahre. Solange der Arzt noch keine konkrete Diagnose gestellt hat, weiß der Betroffene oft gar nichts von seiner Krankheit. Symptome werden jedoch schon vorher auffällig: Häufiges Wasserlassen, Durst, Müdigkeit, Lustlosigkeit und der Verlust der körperlichen Leistungsfähigkeit. Sie werden oft als unausweichliche Alterserscheinungen abgetan und wenn die Diagnose Diabetes dann doch gestellt wird, sieht der Patient oft nicht mehr die ursächlichen Zusammenhänge mit der Krankheit. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Ernährungsumstellung unausweichlich, wird aber oft nicht angenommen. Im Gegenteil; es wird sogar gesagt, jetzt fühle ich mich schon nicht mehr so fit und soll auch noch auf das letzte Stück Lebensfreude in Form vom Essen verzichten. Natürlich ist das der falsche Weg, denn mit einer dem Bedarf angepaßten Ernährung kommen auch die Gesundheit und die Lebensfreude wieder zurück. Angepaßte Ernährung bedeutet auch nicht die totale Enthaltsamkeit von einzelnen Nahrungsmitteln, sondern die vernünftige Dosierung. Eine gesundheitsbewußtere Ernährung und das Erreichen des Normalgewichts (BMI< 26) ist deshalb die notwendige Voraussetzung um Diabetes und die damit verbundenen Spätschäden zu vermeiden und Ihnen Ihre Lebensqualität zu erhalten bzw. zu verbessern. Auf dem Weg zu der bewußteren Ernährung und der Verbesserung Ihrer Lebensqualität wollen wir sie begleiten. Diabetes ist kein Schicksal und die Spätschäden sind kein unausweichliches Übel mit dem man sich abfinden muß ! Es ist sowohl möglich die Entstehung zu verzögern, als auch mit bestehendem Diabetes fit und aktiv zu bleiben. Die dazu notwendigen Schritte kann man schon aus der Kurzbeschreibung der Therapie ersehen und Ihr Arzt wird sie mit Ihnen planen und festlegen. Bei der Umsetzung des Planes möchten wir Ihnen helfen und Ihnen Anregungen geben, wie sie Ihr Wohlbefinden erhalten oder wiedererlangen und steigern können. Akzeptieren Sie keinen Verlust Ihrer Lebensqualität ! Diabetes ist kein Schicksal und die Spätschäden sind kein unausweichliches Übel mit dem man sich abfinden muß ! Es ist sowohl möglich die Entstehung zu verzögern, als auch mit bestehendem Diabetes fit und aktiv zu bleiben. Die dazu notwendigen Schritte kann man schon aus der Kurzbeschreibung der Therapie ersehen und Ihr Arzt wird sie mit Ihnen planen und festlegen. Bei der Umsetzung des Planes möchten wir Ihnen helfen und Ihnen Anregungen geben, wie sie Ihr Wohlbefinden erhalten oder wiedererlangen und steigern können. Akzeptieren Sie keinen Verlust Ihrer Lebensqualität !
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