Borreliose PDF Drucken E-Mail
Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi verursacht. Sie gelangen in die Bißwunde einer Zecke erst nach längerem Saugen (ca. 24 Std.) oder durch unsachgemäße Entfernung der Zecke. - Wird die Zecke gequetscht, z.B. durch das Greifen mit den Fingern oder einer herkömmlichen Pinzette so erbricht die Zecke ihren Magen- und Darminhalt in die Wunde (Daher empfehlen wir die Verwendung einer Zeckenzange). Nach Untersuchungen ist zwar in Deutschland jede dritte Zecke träger der Borrelien aber nicht jeder Biß führt zu einer krankheitsveranlassenden ausreichenden Übertragung an Keimen.
    
Nach neueren Untersuchungen ist nur bei 2,6% bis 5,6% der Gebissenen eine krankmachende Serumkonzentration von Borrelien erreicht. Aber bei immerhin 0,3% bis 1,4% der Gebissenen bleibt eine dauerhafte Erkrankung. Der Nachweis erfolgt durch Bestimmung von Antikörpern ab der dritten Woche nach dem Zeckenbiß. Sollten keine Antikörper nachweisbar sein, so empfiehlt sich eine Wiederholung nach ca. 8 Wochen. Die Behandlung erfolgt mit Antibiotika. Beobachtet wurde jedoch trotz Antibiotikabehandlung in Schüben auftretende Rückfälle. Eine gute Eigenbeobachtung ist daher sinnvoll.
 
Die Erkrankung kann sich äußern durch:
  • Fieber
  • Kopfschmerz
  • Abgeschlagenheit
  • Rötungen der Haut
Später:
Entzündungen des Gehirns verschiedener Art mit entsprechenden Folgen
  • Veränderungen der Haut
  • Entzündungen der Nerven
  • Entzündungen der Gelenke

Weiterführender Link: Informationen zur Borreliose , www.zecke.de

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