Hormone machen dick? PDF Drucken E-Mail
Während noch verhältnismäßig viele Frauen in den Wechseljahren ihre nachlassende körpereigene Hormonproduktion durch hormonhaltige Arzneimittel ergänzen um die Wechseljahrprobleme zu reduzieren, so nimmt das Verständnis für die Fortführung dieser Therapie in dem Maße ab, wie die klimakterischen Beschwerden nachlassen. Man ließt viel zu diesem Thema und nicht selten setzt sich der Tenor durch Hormone erhöhen das Brustkrebs- / Thromboserisiko und Hormone machen dick. Für viele Frauen sind dies Argumente von einer lebenslangen Hormonsubstitution ( -ergänzung) abzusehen. Doch diese verallgemeinerten Argumente treffen so pauschal nicht zu.


Kennen Sie das? Man diätet und diätet und die Problemzonen am Gesäß und der Hüfte verändern sich nicht, obwohl am restlichen Körper die Fettpolster verschwinden. Ein Blick auf die neusten Forschungsergebnisse gibt hierfür eine Erklärung. Was man vom Igel schon lange weiß, nämlich das unterschiedliche Fettpolster auch unterschiedliche Funktion haben (A zur Ernährung während des Winterschlafs, B zum Aufwachen wenn das Ernährungsfett zu ende geht) ist nun auch für den Menschen nachgewiesen.

Die Beobachtung, das sich vermehrt Fettpolster während und nach der Pubertät bilden, steht schon lange im Raum. Nun hat man nachge-wiesen, dass das Fett abbauende Enzym Lipase im Bereich des Gesäß durch die Sexualhormone Östradiol, insbesondere aber durch das Gelbkörperhormon Progesteron, welches als Schwangerschaftshormon die Stillzeit vorbereitet, gesteuert wird. Diese Fettpolster am Gesäß und der Hüfte dienen demnach vorrangig der Ernäh-rung des Nachwuchses. Aus diesen Überlegungen heraus versteht man, warum die Fettanteile dieses Körperbe-reiches durch Sport und Hunger schwer mobilisierbar sind. Kommt es also unter Einnahme von Sexualhormo-nen zu einer Vergrößerung der Fettpolster im Bereich der Hüfte und des Gesäß ohne einer Zunahme der De-potfette am Bauch und restlichen Körper so ist an eine zu hohe Dosis der Sexualhormone zu denken. In allen anderen Fällen ist die Überernährung jedoch nicht wegzudiskutieren.

Hormone haben positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem, auf die Konzentration, auf die Genitalien, beugen Alzheimer vor und haben besonders positiven Einfluss auf die Knochendichte und beugen daher einer schnellen Osteoporose vor, einer Erkrankung unter der bei Frauen etwa doppelt soviel Kalzium ausgeschieden wird als bei Männern im selben Alter. Frauen ohne Hormonsubstitution benötigen täglich 1200 g Kalzium und Frauen unter H.-sub. etwa 800 g. Wir empfehlen daher regelmässige Einnahme von Biolectra Calcium. Die übermässige Kalziumausscheidung führt schliesslich bis zum sogenannten "Glasknochen" der schon bei leich-tester Belastung bricht. Hormone fördern die Einlagerung von Calcium in den Knochen. Doch ohne zusätzliche Kalziumergänzung können Hormone auch nichts einlagern. Dies muss sich jede Frau vor Augen halten. Welche Frau jedoch unbedingt auf Hormone verzichten will oder muss, die muss jedoch nicht zwangsläufig die vegetativen Störungen der Wechseljahre über sich ergehen lassen. Schlafstörungen, Unruhe, Hitzewallung und Gereiztheit kann auch mit pflanzlichen Produkten reduziert werden. Nachtkerzensamenöl z.B. Efamol 500 kann Ihnen weiterhelfen.