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Diabetiker: Magnesium gegen Folgeschäden |
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Studien legen nahe, dass es im Körper beinahe jedes Typ-2-Diabetikers an Magnesium mangelt.
Menschen mit Diabetes fehlt durch einen Magnesiummangel ein wichtiger Schutzfaktor vor Folgeschäden der Erkrankung. So treten Veränderungen am Herz-Kreislauf-System bei Diabetikern noch häufiger auf als ohnehin schon. Umgekehrt kann eine ausreichende Versorgung mit dem Mineral die Blutgefäße erweitern und dazu beitragen, dass sich der Blutdruck normalisiert. Magnesium wirkt auch Verkrampfungen der Herzkranzgefäße entgegen und stabilisiert den Herzrhythmus. Und auch die feinsten Gefäße, zum Beispiel in der Netzhaut der Augen, profitieren von normalen Magnesiumspiegeln im Blut.
In einen Magnesiummangel, der auch ohne Symptome vorhanden sein kann, kommen Diabetiker leicht. Ist der Blutzucker nicht normal eingestellt, verliert der Körper große Mengen dieses Minerals. Er scheidet es mit dem Harn aus. Auch einige Arzneistoffe, zum Beispiel in harntreibenden Mitteln aus der Gruppe der sogenannten Thiazide oder Schleifendiuretika, können dazu beitragen. Zu einer verminderten Aufnahme von Magnesium kann es bei – an sich sinnvollen – Diäten zur Gewichtsreduktion kommen. Magnesiumreiche Lebensmittel wie Weizenkleie, Kürbiskerne oder Erdnüsse können dem entgegenwirken. Daneben helfen Magnesiumpräparate aus der Apotheke, die es in verschiedenen Dosierungen gibt.
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