Diabetes-Ausrüstung: Was im Alltag schieflaufen kann PDF Drucken E-Mail
Diabetiker wechseln die Nadeln ihrer Insulin-Pens zu selten, beklagen nicht nur Diabetologen. "Einige Leute spritzen einen ganzen Monat lang mit ein und derselben Nadel. Dann kommen sie zu uns, weil sie die Nadeln gar nicht mehr vom Pen abbekommen", zitiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Januar 2011 eine Apothekenmitarbeiterin.
Das seltene Wechseln der Pen-Nadeln begünstigt Verletzungen und Infektionen des Gewebes. Pen-Nadeln werden nicht umsonst steril hergestellt. Die Keimfreiheit ist unbedingt notwendig, um Infektionen unter der Haut zu verhindern. Doch sie hält nur einen Piks lang. Ebenso wie die Nadelspitze: Sie ist ganz fein, damit Spritzen möglichst ohne Schmerzen klappt. Dafür verbiegt sie sich schon beim ersten Gebrauch. Nach vier Wochen sieht sie aus wie ein stumpfes, schartiges Messer.

Zu falschen Messwerten kann es führen, wenn Teststreifen nicht sachgerecht gelagert werden. So kommt es vor, dass Diabetiker diese im Geldbeutel oder in der Hosentasche aufbewahren statt im dafür vorgesehenen Döschen. Dann kann das empfindliche Messzubehör jedoch leicht zerkratzen und ist zudem nicht vor Licht, Luft und Feuchtigkeit geschützt.
 

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