Das Zucker-ABC PDF Drucken E-Mail
Mit Fruchtzucker gesüßte Lebensmittel sollten Diabetiker nicht regelmäßig oder in größeren Mengen verzehren, auch wenn der Körper für diese Fruktose – so der Fachbegriff – kein Insulin zum Verstoffwechseln benötigt. Denn bei übermäßigem Genuss lässt Fruchtzucker bestimmte Blutfette, die Triglyceride, ansteigen. In den für eine gesunde Ernährung empfohlenen zwei bis drei Handvoll Obst pro Tag schadet er jedoch nicht.
Auch mit sogenanntem Invertzucker oder Maissirup gesüßte Lebensmittel sollten auf dem Speiseplan eine Ausnahme bleiben. Dieser Sirup besteht aus einer Mischung aus gleichen Teilen Traubenzucker und Fruchtzucker und beeinflusst den Stoffwechsel ebenso wie allein mit Fruchtzucker gesüßte, meist industriell gefertigte, Lebensmittel.

Obwohl Haushaltszucker ebenfalls zur einen Hälfte aus Fruchtzucker besteht, können Diabetiker ihn – in Maßen – im Rahmen ihrer Diät verwenden. Zur anderen Hälfte besteht Haushaltszucker aus Traubenzucker. Im Gegensatz zum Maissirup liegen die beiden Komponenten jedoch nicht als einfache Mischung vor. Im Haushaltszucker ist Traubenzucker mit Fruchtzucker fest verbunden. Der Organismus muss beide zunächst wieder voneinander trennen, um sie verwerten zu können. Daher wirkt Traubenzucker aus Haushaltszucker bei einer Unterzuckerung auch langsamer als Traubenzucker allein.