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Akuter Infekt – Sonderregeln für Diabetiker |
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Nur fiebrige Infekte und solche, die das Allgemeinbefinden stark beeinträchtigen, stören die Blutzuckerbalance. Bei leichten Infekten können Diabetiker in der Regel bei ihrem gewohnten Therapiealltag bleiben. Das berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. November 2010.
Wer merkt, dass er heftig erkrankt, sollte für einen ausreichenden Vorrat an Blutzucker-Teststreifen sorgen. Denn während eines Infekts muss der Blutzucker häufiger kontrolliert werden als sonst, damit man einer drohenden Überzuckerung rechtzeitig entgegenwirken kann. Besonders wichtig für Diabetiker ist es außerdem, ausreichend zu trinken, um den Wasserhaushalt im Griff zu behalten.
Schlimmstenfalls kann eine Überzuckerung in einem diabetischen Koma enden. Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen gelten als klassische Anzeichen einer sogenannten Ketoazidose, einer Übersäuerung, die dem diabetischen Koma vorangeht. Spezielle Urin-Teststreifen auf Ketonkörper helfen zusätzlich zur Blutzuckermessung, die Entgleisung rechzeitig zu erkennen. Dann benötigt der Körper mehr Insulin.
Für den Mehrbedarf und die Spritzabstände gibt es klare Regeln, die jeder Diabetiker mit seinem Arzt besprochen haben sollte.
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